Wir sind am Ziel angekommen!

Nach einer letzten 16 Stunden-Konvoifahrt mit bis zu 50 Grad in unserem Truck sind wir zwar geschafft, vor allem aber haben wir es geschafft: Wir sind mit unserem Truck gut an unserem Ziel, Banjul in Gambia, angekommen! Wir sind unheimlich stolz!

Kommentar Johanna: Die letzten drei Wochen waren ein unvergessliches Abenteuer! Fast 7.000 km führten uns über Autobahnen, mehr oder weniger gut ausgebaute Landstraßen, chaotische Städte, spannende Niemandsländer zwischen den Grenzen, über staubige Pisten und durch die Wüste!

Es lässt sich sicherlich nicht abstreiten, dass unsere Nerven in den letzten Wochen das ein oder andere Mal blank lagen. Sei es bei einer der leider nicht ganz so seltenen Pannen, beim Anblick der ein oder anderen Sanitäranlage (falls überhaupt vorhanden), beim unfreiwilligen und sicherlich nicht ganz ungefährlichen Camping am spanischen Straßenrand oder bei der Erkenntnis, dass unsere Fähre wegen zu starkem Seegang ausfiel- mit dem Wissen, dass wir den anderen sowieso schon zwei Tage hinterherhingen.

Doch all diese Strapazen hat man bei den unheimlich schönen Momenten schnell vergessen. Wenn man andere Kulturen kennenlernt, beim Fahren die Veränderung der Landschaft beobachten kann, die Werkstattrechnung mit Konservendosen bezahlen kann, als vermutlich erster IFA in Marokko geblitzt wird, mit dem Truck am Strand entlang fährt- links die Wüste mit Kamelen, rechts das Meer-, wenn man mit seinem Campingstuhl im Meer sitzt und dabei Ravioli aus der Dose isst (im Idealfall vom Motor erwärmt), man das Lächeln der Menschen sieht, die sich über das Projekt freuen und das Gemeinschaftsgefühl, wenn man eingesandete Autos aus dem Sand zieht, erlebt und letztendlich das Gefühl, angekommen zu sein, ist unglaublich!
Ich habe unheimlich Respekt vor den Jungs, die den Truck ein Jahr lang auf die Reise vorbereitet haben, bei jeder Panne Bescheid wussten, was zu tun ist und den Truck- ob Tag oder Nacht, Regen oder Sandsturm, mit oder ohne Schraube im Reifen- souverän ans Ziel gesteuert haben. An dieser Stelle auch nochmal vielen Dank an alle, die uns bei dem Projekt unterstützt haben! Vielen Dank außerdem an die Erfinder von Deo, Oropax, Kabelbindern und Leberwurst-Konserven!

Kommentar Jungs: Zum Glück war das Bier nie alle!

In den nächsten Tagen werden wir die Gelegenheit nutzen, Banjul und die Projekte der Organisation, in die der Erlös der Autoversteigerung fließt, näher kennen zu lernen. Die Autos werden am Sonntag versteigert. Dienstagabend geht es dann für uns per Flugzeug wieder Richtung Heimat!

Weitere Impressionen:

Wir sind am Ziel angekommen!

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